Doc 0000163368
CIA
This document is an instruction manual for an "Elektrodorm" electro-sleep device, detailing its construction, operation, technical specifications, and therapeutic applications, with an introduction discussing the historical use of sleep for healing.
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Ask the archive about this →J.jijf~ -- {:7~ ANSTALT FDRVERBRENNUNGSMOTOREN PROF. DR, HANS LIST STAATI..IC!-1 AUTORISIERTE VERSUCHSANSTALT • GRAZ • AUSTRIA· KLEISTSTRASSE 4&. • TELEGlAMME PIOFI.IST GRAZ KONHRUKTION UNO VERSUCH. &AU VON PROTOTYPEN. SOWlE ELEKTRONISCHEN UNO MECHANISCHEN MESSGUJI.TEN GEBRAUCHSANWEISUNG zum ELEKTROSCHLAFGERAT " E L E K T R 0 D 0 R M 1 " c Seiter Inho.ltavAl'zeichnis: ... : 1. Einleitung 2 2. Mechanisch - elektl'isohel' Aufbau 2 21 Pl'inzipielle Funktionsweise 2 22 Mechanischel' Aufbau 4 ;. Die Elektl'oden 5 31 Aufbau del' Elektl'oden 5 Bedienung des Gel'ates 7 4- s. Ubel'prtifung des Gel'ates 8 6. Technische Daten 9 1· Indikationen fi.il' den Elektl'oheilschlaf 9 e. Elektl'oschlafthel'apie 10 81 Allga~eine Riobtliuien 10 ·-· 82 Dul'chflihl'ung deT Einzelbehandlung 10 ( .. 9. Schaltplan 12 • 10. Litel'atur 13 zu beziehen durch: J. 0 DEL G A Arztlich-technische Industl'ie Gesellschaft m.b.H. W I E N XVI, -Koppstra!3e 61 Tei.Q41 71,Q4t72,J.2077 ' 1. Einleituna Die Tatsache, daB der Schlaf eine heilsame Wirkung bei ver schiedenen krankhaften Zustanden besitzt, wurde von der Mensch bait bereits vor der Zeit Christi Geburt erkannt. DaB der Schlaf zustand auch im Altertum bei einigen Volkern bewuBt, also mi~_dem Ziele einen Heilerfolg zu erreichen, angestrebt und auch erreicht wurde, beweist uns eine 375 vor unserer Zeitrechnung hergestellte Votivtafel, auf der iiber einen erfolgreichen "Tempelschlaf" berich tet wird und die 2000 Jahre spater aus dem Schutt von Epidaurus ausgegraben wurde. Der Tempelschlaf, herbeigefiihrt durch einen "Schlaftrunk", hat diesem Bericht zufolge heilende Wirkung gehabt. Das Bestreben, Schlaf auf kiinstlichem Wege zu erzeugen, erhielt durch die beginnende Pharmakologie im letzten, besonders aber in unserem Jahrhundert einen gewaltigen Auftrieb und der pharmakologi sche Heilschlaf wurde eine Therapieform. Bald jedoch erkannte man, daB der pharmakologisch herbeigefiihrte Schlaf nicht immer so harm los ist, wie urspriinglich angenommen wurde. Daher war es wichtig, eine Schlaftherapie auszuarbeiten, bei der dem Organismus keine Schlafmittel zugefiihrt warden brauchen und welche den Vorzug volliger Gefahrlosigkeit besitzt. Diese Bestrebungen fiihrten neben anderen am Markt erschienenen Geraten zur Entwicklung des modernen Gerates Elaktrodorm 1. 2. Mcchanisch - elektrischer Aufbau 21 Prinzipielle Funktionsweise (siehe Blockschaltbild und Schaltbild im Anhang) Das Elektroschlafgerat Elektrodorm 1 ist volltransi~torisiert und besitzt praktisch unbegrenzte Lebensdauer. Durch Verwenden von Transistoren und einer gedruckten Schaltung konnte der elektronische Teil sehr klein und stoBsicher ausgefiihrt werden. Die Schaltung ist kurzschluBsicher ausgefiihrt, so daB die Elektroden auch bei max. Aus gangsspannung zusammengefiihrt warden konnen. Elektrodorm 1 arbeitet Kleinspannung und ist daher vollkommen ungefahrlich. Die Hoch ~mit
This page displays an image of a vault door on the left, with a glowing blue light emanating from behind it. To the right of the vault, text explains that the document was obtained from "The Black Vault," an online database of declassified government documents. The text further elaborates that this specific record is part of the MKULTRA/Mind Control Collection, containing over 20,000 declassified pages from the CIA. A URL, "http://mkultra.theblackvault.com," is provided for accessing the entire collection online for free download. There are no photographs of people, locations, equipment, handwritten annotations, official stamps, forms, tables, redactions, or visual evidence of experimental procedures on this page.
The image is a scanned page from a technical document, likely a service manual or instruction set, with the title "GEBRAUCHSANWEISUNG zum ELEKTROSCHLAFGERÄT" (User Manual for the Electro-Sleep Device). A table of contents is prominently displayed, listing sections such as "Einleitung" (Introduction), "Mechanisch - elektrischer Aufbau" (Mechanical - electrical construction), and "Elektroschlaftherapie" (Electro-sleep therapy). At the bottom, contact information for a supplier named "J. ODELGA Ärztlich-technische Industrie Gesellschaft m.b.H." in Vienna is provided. There are no photographs, diagrams, or experimental procedures visible. The document appears to be an official publication from the "ANSTALT FUR VERBRENNUNGSMOTOREN PROF. DR. HANS LIST." Two small circular markings, one in the top right and one in the bottom right, appear to be page numbers or control stamps, and are both labeled "172".
praktisch unbegrenzte Lebensdauer. Durch Verwenden von Transistoren und einer gedruckten Schaltung konnte der elektronische Teil sehr klein und stoBsicher ausgefiihrt werden. Die Schaltung ist kurzschluBsicher ausgefiihrt, so daB die Elektroden auch bei max. Aus gangsspannung zusammengefiihrt warden konnen. Elektrodorm 1 arbeitet Kleinspannung und ist daher vollkommen ungefahrlich. Die Hoch ~mit spannung von 220 V ist durch eine Schutzwicklung vom Sekundarkreis streng isoliert. Die im Netzteil erzeugte Gleichspannung von ca.40 V speist den nachgeschnlteten Multivibrator mit den Transistoren T , .,. 1 - -., -~ Lt') I \ . co ---~ T und T;• Dieser &stabile Multibrator orzouit Rechtecl:icpulae mit einstell 2 barer Frequenz durch Verstellen des Potentiom3tors R (Dreh~op£ mit 3 schw~rzem Einsatz) und einstellbarcr Iapulsdeuar durch Sch~lton des ~roh schalters s (Drehknopf mit grtinea Einoatz). 2 Im Verstarker 3 worden diese ainer Gloichspannung a~schlieSenden Im~ulso iiberlagert und mit Iiilfe des Potentiometers R (Drahknop£ :cit rotem Ein 8 aatz) kontinuierlich verstarkt (siehe Bild) • . - =. ~ : - Leorlaufspannung .. .. . • L • I I I I - =~ -I- Der Ausgang des Verstirkers £Uhrt Uber ein skalonbclouchtetee KeBgerit 4 au£ ein Drucktastenaggregat, mit dem er wahlveiso auf den oing&bauten PrUfwiderstand R durch Betatigen der grUnen Taste oder die Kop£elektro 12 de 6 nach Betatigen der rotan Taste geschaltet ~rd. Zur Beobachtung der Impulskombination ist ein OszillographonanechluS vorcosehen. Die Oszillo graphenbuchse 1st nicht angeschlossen, da die Fordorung nach den ~VE-Vor schriften - Erdfreiheit des Patienten - dadurch unter Umstanden nicht mehr erfUllt wire. Ein AnsohluS kann au! eigeno leicht durchge Ver~~tvortung fiihrt werden. ( Im Ausgang zwischen dem Tastenachalter und dor Eloktrodonbuchse befindet ... sich eine Schaltuhr, mit der eine Behandlungsdaucr bis zu 2 Stunden einge stellt·werden kann. Ea iat zu beaohten, d8S an dar Elektrodonbuohse erst dann eine Spannung anliegt, wenn mit der Scheltuhr einn Behnndlungszoit vorgew.ahlt wurde. 22 Yeohanisoher Aufbau Die formachone GebKuse-Konatruktion erfUllt a!mtliohe Fordcrungen dar Praxis. Das Gerit besitzt einen.Aufstellbiigel, wodurch as aus so~ohl atehender ala auch aus sitzender Position leicht bedient und das UeBgerit einwandfrei abgelesen werden kann. Duroh einfaches Hochklappon des Aut stellbUgels verwandelt sich dieser in einen bequomen Tr~grift. Das Elektrodorm 1 iot als Einschub aufgebaut und lttBt sich n~oh Losen von zwei Schrauben an der Unterseite des Gehiuoea nus diesem her~uazieheA. ---~--- ------~ ·- ----~-~---~-- ------------·--------- ---~------------------·- -------- Daa Csrat iat sehr Uberaiohtlich und einfaoh autgobaut. AA 4er Froutplatte ain4 simtliche Bauelemente auaer dem Transtormator 12 und der
The image is a scan of a typewritten document, likely an excerpt from a technical report or manual. There are no photographs, handwritten annotations, stamps, forms, diagrams, tables, or redactions visible. The text discusses the historical understanding of sleep's therapeutic effects and introduces a device called "Elektrodorm 1," hinting at experimental procedures and equipment related to sleep therapy without explicit visual representation.
Das Elektrodorm 1 iot als Einschub aufgebaut und lttBt sich n~oh Losen von zwei Schrauben an der Unterseite des Gehiuoea nus diesem her~uazieheA. ---~--- ------~ ·- ----~-~---~-- ------------·--------- ---~------------------·- -------- Daa Csrat iat sehr Uberaiohtlich und einfaoh autgobaut. AA 4er Froutplatte ain4 simtliche Bauelemente auaer dem Transtormator 12 und der Ger&teateok dose 13 direkt montiert. Durch dieaen Au£bau konnten a&mtliohe Be4ieDUDga elemente aamt skalenbeleuohtetem Keager&t 9 aehr Uberaiohtlich an der Front platte angebracht werden. An der Innenseite der Frontplatte sind su beiden Seiten des l.teSgerl!tes Lbpohen 16 angebracht, die iiber ins lle8gerit ei.Jlge• baute Plexiglasst&bohen fUr eine sohwaohe Beleuohtunc der Skala aorsen. ttber vier Diatanzhalter ist die gedruokte Schaltung 15, aut dar aowohl daa Hetzgerat ala auch der Kultivibrator und der Veratlrker aatgebaut ain4, ( ( 13· ebenfalls an der Frontplatte bo£eatigt. S&mtliohe Bau~lemeate sind leicht zuganglioh, so 4&8 eine ttberpl'i1f'ung in ein.taohster Weiee 4urohgetUArt werden kann. Die Riiokwand des Gerites enth< die Sohuko-Gerlteeteokdoae 13, iiber die claa Gerlt normal perdet wird. Daa Gerl.t kaJm auoh 11ber die aa der Riiokwand befeatigte Erdungaaabraube 14 ceerdet weriea. 3. Elektrod.en 31 Au!bau d•r Elektroden Die Elektroden beatehen aua engmaaohigen Xupternetzen,'clie ait 24-karltigea Gold verroldet sind. Sie sind ait Schaumatottpolster unterlect unci ill einea -6- Gummiband gelagert, eo daB sie aich an den Anlegestellen, an den Augen und 1m Nacken des Patienten (aiehe Eild), beatens anschmiegen und ibm kein unanganehmes Druckge!Uhl verureachen. Feuchte Gazestrei!en konnon durch die da£Ur vorgesehenen Laschen tiber die Elektroden gezogen werden, um erstens durch Befeuchten mit Leitungawasaer einen guten Ubergangswiderstand zu erzialen und zweitens dam Patienten das GafUhl einer hygienischen und ungefahrlichen Elektrode zu verachatten. Ala Befestigungab~nder wurden aogenannte Xlettenbinder verwendet. Durch die Kreuzung derselben ~ber den Ohren wird dar Winkel zwischen den !indern !ixiert, so daB auch bei Kopfdrehung wihrend der !ehandlung die h~utiger Elektroden in ihrer Stellung bleiben. Ein Verachieben oder ein Abrutschen dar Elektroden ist bei dieser Be!eatigungsart praktisch n.icht aoglich. Uber ein 2,5 m langes und bis zur Abzweigung zu dan Ele~trodenpaaren abgeachirmtes Kabel warden die Elektroden mit einer selbstverriegelnden Prazisions-Steokverbindung mit dem Schlafgar&t verbunden. Durch die Abschirmung wurde trotz des zarten Kabela eine hohe mechanische Featig keit erzielt, wodurch das Kabel auch einer rcbusteren Behandlung stand hilt. Um das Anlagen dar Elektrodan am Kept des Patienten zu vereinlachen und um die Reini~g der Elektroden zu erleichtern, wurde eine leioht loa bare Kupplung unmittelbar vor dar Nackenelektrode vorgesehen • . .~ -7- A· Bedianung dee
mechanische Featig keit erzielt, wodurch das Kabel auch einer rcbusteren Behandlung stand hilt. Um das Anlagen dar Elektrodan am Kept des Patienten zu vereinlachen und um die Reini~g der Elektroden zu erleichtern, wurde eine leioht loa bare Kupplung unmittelbar vor dar Nackenelektrode vorgesehen • . .~ -7- A· Bedianung dee Gerates Die Bedienung des Gerltes ist von groSter Einfachheit. »ie Beachrittunc wurde mit einfachen Symbolen durcbge£Uhrt, damit das Gerlt eratena aehr Ubersichtlicb iat und zweitens international verwendet werden kann. FUr die Drehkn6p£e und die Drucktasten wurden verschiedene Farben ver- wendet, um eine Verwechslung in der Bedienung zu vermeiden. c (_-·· 7 Priittaate 1 Netzaohalter 8 Patiententaste 2 Frequenzregler 9 StrommeSgerat (skalenbeleuchtet: 3 Wahlschalter fUr Impulsdauer 10 Oazillographeh&n&chluS 4 Ausgangaregler 11 Elektrodenansohlui 5 Netzsicherung 6 Sohaltuhr -~ -.; ·• ~. ~, .::":]"--;~0·:-~.~~~ ,;~~~~~-:-1.~'5'"'t:":i!~:~'/·:-·=-;,~~-~~,:q·:-~:;.'-·. ." ,.~ ~-.4~,~;~:"':"?:'"!:7·.· ~~ ~:..;·.~~- ,}'':.~: .-·-.: .. ? -~_,;-: ~ •·· .. ,-;;'~-· - <-- -7- 4. dee Geratee ~edienung Die !edienung dee Gerites ist von groSter Einfachheit. Die !eachriftung wurde mit einfachen Symbolen durchgefiihrt, damit das Gerit erstena aehr 11beraichtlich 1st und zweitena international verwandat warden kann. FUr die Drehknopfe und die Drucktasten wurden verschiedene Farban var wandat, um aina Verwachslung in dar l3adienung zu vermeiden. c (_··· 1 Netzsohalter 7 Priiltaste 2 Fraquenzregler 8 Patientantaste 3 Wahlsohalter £11r Impulsdauer 9 StrommeSgerit (skalenbeleuoatet) 4 Ausgangaregler 10 OszillographehanachluB 5 Netzsicherung 11 ElektrodenanaohluB 6 Sohaltuhr T und T;· Dieeer &stabile Multibrator orzeugt Rechteckicpulse mit einstell 2 'barer Frequenz durch Verstellen des PotentiomJters R (Drehk:lop.t' mit 3 schw~rzem Einsatz) und einstellbarcr Icpulsdeucr durcb Scb~lton des ~roh s schalters (Drehknop.t' mit grijnem Einoatz). 2 Im Verstarker 3 worden dieae Ia,uleo einer Gloichspannung a~schlieSenden uberlagert und mit Hilfe des Potentiometers P. (Drahknopf cit rotem Ein 8 eatz) kontinuierlich verstarkt (siehe Bild) • - ... c_·:· ~ Leorlaufspannung I ' ' I I I II. I I I I I II ·-;· -r- -~ Der Ausgang des Verstirkers .t'Uhrt uber ein skalonbolauchtetee KeBgerit 4 au£ ein Drucktastenaggregat, mit dem er wahlweise au£ den oingebauten Prtifwiderstand R durch Betatigen der grtinen Taste odor die Xcp.t'elektro 12 de 6 nach Betatigen der roten Taste geschaltet wird. Zur Beobachtun~ der Impulskombination 1st ein OszillographonanschluB voraosehen. Die Oszillo graphenbuchse 1st nicht ang~schlossen, da die Fordor~g nach den ~VE-Vor achri.t'ten - Erdfreiheit des Patienten - dadurch unter Umst!nden nicht mehr er!Ullt ware. Ein AnschluS kann au! eigeno Vernntvortung leicht durchge .t'tihrt werden. Im Ausgang zwischen dem Tastenachalter
The provided image is a scanned document page containing a technical diagram. The diagram displays a series of electronic components labeled with numbers 1 through 8. These components include what appear to be a power source (1), a waveform generator (2), an amplifier (3), a meter (4), a resistor (5), a vacuum tube or similar device (6), a timer or relay (7), and a switch (8). The diagram is laid out vertically with lines connecting the various numbered components in a circuit-like fashion. There are no photographs, handwritten notes, stamps, or filled-in forms visible in the image.
The page contains technical text about an astable multivibrator, a diagram of an oscilloscope-like waveform labeled "Leerlaufspannung," and a section on mechanical construction with a component labeled "Elektrodorm 1." There are no photographs of people, locations, or obvious stamps. Some faint, handwritten marks are visible in the upper left margin, and there are minimal redacted elements. The diagram clearly illustrates a square wave output, suggesting an electronic signal being analyzed.
geschaltet wird. Zur Beobachtun~ der Impulskombination 1st ein OszillographonanschluB voraosehen. Die Oszillo graphenbuchse 1st nicht ang~schlossen, da die Fordor~g nach den ~VE-Vor achri.t'ten - Erdfreiheit des Patienten - dadurch unter Umst!nden nicht mehr er!Ullt ware. Ein AnschluS kann au! eigeno Vernntvortung leicht durchge .t'tihrt werden. Im Ausgang zwischen dem Tastenachalter und dor Eloktrodcnbuchae bo.t'indet aich eine Schaltuhr, mit der eine Behandlungsdaucr bis zu 2 Stunden einge stellt·werden kann. Es 1st zu beachten, daB an der Elektrodonbuchee erst dann eine Spannung anliegt, wenn mit der Scheltuhr einn Behandl11ngozoit vorgewlhlt wurde. 22 Yechanischer Au!bau Die formachone er.t'Ullt sgmtliche Fordcrungen der Geh~use-Konstruktion Praxis. Das Gerlt besitzt einen.AufstellbUgel, wodurch es sowohl aus stehender als auch aus sitzenuer Position leicht bedient und das KeBger~t einwandfrei abgelesen warden kann. Durch einfaches Rochklappon des Aut stellbUgels verwandelt sich dieser in einen bequo~en Tr~gri.t'f. Das Elektrodorm 1 iot ala Einochub aufgebaut und laSt sich n~ch Losen von zwei Schrauben an der Unterseite des Gehiuses diesem hernuaziehoA. ~ua Daa Gsrat 1st sehr Ubersichtlioh und ein!ach au!gobaut. AD der Frontplatte sind simtliche :Sauelemente au&er dem Trans!ormator 12 und der Gerflteateck dose 13 direkt montiert. Durch diesen £u£bau konnten aimtliohe Bedienunga eleaente samt skalenbeleuohtetem Keagerflt 9 aehr Uberaichtlioh an der Front platte angebracht warden. An der Innenseite der Frontplatte sind su beiden Seiten des KeSgerites L~pchen 16 angebraoht, die ~bar ina KeSgerflt einge baute Plexiglaastflbohen tur eine sohwache :Selauchtunc dar Skala aorgea. ttber Tier Diatanzhalter iat die gedruckte Schaltung 15, aut dar aowohl 4aa Betzgerat ala auch der Kultivibrator und der Veratirkar anfgeb&Rt sind, ( ( 11 13· eben!alla an der Frontplatte bo!eetict. S&atliohe sind laicht Bau~lemeate zuganglioh, ao da.S eine UberprUtung in eintachater Weiee durchp!Uln-t werden kana. Die RUckwand des Geratea enthllt die Sohuko-Gerlteateokdoae 13, 'fiber die daa Gerif.t normal perdet wird. Daa Gerlt kann auoh ilber die aa der RUokwand befeatigte Erdungasohraube 14 ceerdet werdea. 3. Elektroden 31 d•r Elektroden ~u!bau Die Elektroden bestehen aus engmaschigen mit 24-karitigea Kup!arnetzen,~die Gold vercoldet sind. Sie sind mit Schaumsto!!polster unterlect und 1A einea -6- Gummiband gelagert, so daB sie aich an den Anlegeetellen, an den Augen und im Nacken des Patientan (sieha Bild), beetens anschmiegan und ihm kain unangonehmes DruckgefUhl verursachen. Feuchte Gazestrei£en konnen durch die da£Ur vcrgesehenen Laschan Uber die Elektroden gezcgen werdan, um arstens durch !e£auohten mit Leitungawasaer einen guten Ubergangswiderstand zu erzielen und zweitens dem Patienten das Ga£Uhl einer hygienischen und unga£ihrlichen Elektrcde zu veraoha££en. Ala Be£estigungsb!nder wurden sogenannte
The document page displays a technical diagram of an electronic device, likely a piece of laboratory equipment. The diagram features line drawings of internal components, with numerical labels pointing to specific parts, such as "9", "12", "15", and "11". Text describing the device's construction and features is present, with the diagrams serving as visual aids. There are no photographs of people, handwritten annotations, official stamps, forms, tables, or redactions visible. The focus is on the detailed illustration of the equipment's internal layout.
Bild), beetens anschmiegan und ihm kain unangonehmes DruckgefUhl verursachen. Feuchte Gazestrei£en konnen durch die da£Ur vcrgesehenen Laschan Uber die Elektroden gezcgen werdan, um arstens durch !e£auohten mit Leitungawasaer einen guten Ubergangswiderstand zu erzielen und zweitens dem Patienten das Ga£Uhl einer hygienischen und unga£ihrlichen Elektrcde zu veraoha££en. Ala Be£estigungsb!nder wurden sogenannte Klettenbinder verwendat. Duroh die Kreuzung derselben Uber den Ohren wird der Winkel zwischen den !indern ~ £ixiert, so daB auch bei haufiger Xcp£drehung wihrand dar Behandlung dil Elektroden in ihrer Stellung bleiben. Ein Verschieben oder ein Abrutschen der Elektroden ist bei dieser Be£eetigungsart praktiaoh nicht mi:Sglich. //• "'/ • ///I" •; ~ // ··~ c.·- Uber ein 2,5 m langes und bis zur Abzweigung zu den Ela~trodenpaaren abgeachirmtee Kabel warden die Elektroden mit ainer selbst.erriegelndan Prazisions-Steokverbindung mit dam Sohla£garat verbunden. Duroh die Abschirmung wurde trotz des zarten Xabels eine hoha mechanische Paetig keit erzielt, wodurch das Kabel auch einer robustaren Behandlung a~and halt. Um dae Anlagen dar Elektrcden am Kcpf des Patianten zu vereintachen und um die Reinigung der Elektrodan zu arleiohtern, warda eine leioht 18a bare Kupplung unmittelbar vcr der Nackenalektrcda vcrgesehen. - 8 - Das Gerlt wird mit Hilfe des Netzschalters 1 (Drehknopf mit gelbem Ein satz) eingeschaltet. Der Schaltzustand des Gerates wird auSer durch die Bezeichnung am Drehknopf __/ •- = aus, ~ = ein, auch durch die Beleuchtung im Meagernt, die es auBerdem gestattet den Belastungs strom im verdunkelten Raum abzulesen, angezeigt. Mit Hilfe der Dreh knopfe 2 (mit schwarzem Einsatz) und 3 (mit grtinem Einsatz) kann die jl_llfUifl_ F:requenz zwischen 30 und 230 Hz kontinuierlich und die ImpulsdauerJl_-. -; in Stufen von 0,4 bis 1,2 ms nach folgender Ta- bella eingestellt warden. So betragt (_ die Frequenz bei einer die Impulsdauer bei einer Po~eptiometerstellung Schalterstellung auf A 36 Hz auf I 0,4 ms B 40 Hz II 0,5 ms c 50 Hz III 0,8 ms D 62 Hz IV 1' 0 ms E 100 Hz v 1 '4 ms F 220 Hz Mit Hilfe des Ausgangsreglers 4 (Drehknopf mit rotem Einsatz) kann der Belastungsstrom kontinuierlich verandert werden. Vor jed_~r-~erwendung des Gerates ist darauf zu achten, daB der Ausgangsregler am linken Anschlag steht. Nach Anlegen dar Elektroden und AnschlieSen des Kabels an das Schlafge rat tiber die Buchse 11 und Vorwahlen der gewtinschten Behandlungszeit wird die Patiententaste 8 gedrtickt und der Ausgang des Gerates auf den e.·- Patienten geschaltet. Anschlieaend wird mit dem Ausgangsregler langsam hochgeregelt
The page contains technical drawings of a head-mounted electrode apparatus, showing how electrodes are attached and secured with straps, including details about cable connections. There are no photographs, handwritten annotations, or official stamps visible. The document is primarily text-based, with the drawings illustrating specific aspects of the described equipment.
daB der Ausgangsregler am linken Anschlag steht. Nach Anlegen dar Elektroden und AnschlieSen des Kabels an das Schlafge rat tiber die Buchse 11 und Vorwahlen der gewtinschten Behandlungszeit wird die Patiententaste 8 gedrtickt und der Ausgang des Gerates auf den e.·- Patienten geschaltet. Anschlieaend wird mit dem Ausgangsregler langsam hochgeregelt bis der Patient ein leichtes 11Prickeln11 an den Augen- oder • den Nackenelektroden angibt •. Nach einer kleinen Gewohnungspause, in der das Prickeln vergeht, wird eine weitere Steigerung um 0,1 bis 0,2 mA vorgenommen und sodann am Gertit nichts mehr verandert. 5. Ubernrtifung des Gerites Durch B. etatigung der Pruftaste wird der Ausgang auf einen eingeba~ten Prufwiderstand mit 4 kQ, der dem normalen Kopfwiderstand entspricht, geschaltet. Bei einer eingestellten Frequenz von 100 Hz und einer Im pulsdauer von 1 ms ergibt sich bei der Endstellung des Ausgangsreglers ein Strom von ca. 1,5 mA. Da die Schaltung kurzschluBsicher ausgeftihrt .. - 9 - . . wurde, konnen der Patientenausgang, das Elektrodenkabel und die Elektro den durch Zusammenlegen der Elektrodenpaare leicht uberprUft warden. Bei einwandfreiem Ausgang, einwandfreiem Elektrodenkabel und einwandfrei en Elektroden erhalt man bei kontinuierlicher Verstellung des Ausgangs reglers eine gleichmaSig ansteigende Anzeige des Ausgangsstromes am Mee gerat, 6. Technische Daten Speisespannung 220 V 50/60 Hz, durch Umloten auch .; 110 v Leistungsaufnahme 5 VA Sicherung 50 mA Aus.e:ang Frequenzbereich ;o ... 230Hz kontinuierlich regelbar Rechteckimpulsdauer 0,4 ••• 1,2 ms stu£enweise einstellbar Leerlaufspannung Scheitelspannung 32 V Impulsspannung 20 V· Gleichspannung 12 V Ausgangsspannung bei einem Belastungswiderstand von 4 kQ Scheitelspannung 34 v Impulsspannung 25 v Gleichspannung 9 v Belastungsstrom bei einem Belastungswiderstand von 4~, Frequenz 100 Hz, Impulsdauer 1 ms I=1,4mA Abmaee des Gerates 270 X 155 X 136 mm :1 Gewicht 3,5 kp Zubehor 2 Elektrodengarnituren mit 2,5 m, zweipolig abgeschirmtem Kabel 1 Oszillographenkabel mit 1 m, einpolig abgeschirmtem Kabel 1 Netzkabel ftir SchukoanschluB, 2 m Elektrodorm wurde nach den OeVE-Vorschriften geprtift. 7. Indikationen fur den Elektroheilschlaf Auf Grund der zur Verfugung stehenden Literatur, sowie der mit dem Elek trodorm 1 gemachten Erfahrungen (Wageneder) ist diese Therapia bei fol genden Erkrankungen von nachstehend angeftihrten Arzten mit Erfolg ange wandt worden: .. . . -10- End&rteritis obliterans ROITENBURD, WAGENEDER Neurosen BANSCHTSCHIKOW, BOLOTOWA . Bronchialasthon 1 • BULAT OW .:-1 ~ ) V• . .A;~\.-uj- .J ,v.J.. ;-~.,., : Schlafstorungen :>~~1 ~KOEPPEN, Y7AGENEDER • Psychopathien : KOWALEWA, KOEPPEN, RUSAKOW Kopfschmerz KOEPPEN, WAGENEDER Schwangerschaftstoxikose : PASTERNAK (-· ' Hypertonia SERGEJEW ···,: \..;....~ Juckende
The document displays a technical manual page with text and an illustration of an electronic device. The text details the operation of the equipment, emphasizing its simplicity and international usability through symbols and color-coding. A detailed line drawing shows a piece of electronic equipment with numerous numbered parts, each corresponding to a label in the accompanying list. The list identifies specific components like a power switch, frequency regulator, test button, and various connection sockets. There are no photographs of people, handwritten annotations, stamps, forms, or redactions visible on this page.
.. . . -10- End&rteritis obliterans ROITENBURD, WAGENEDER Neurosen BANSCHTSCHIKOW, BOLOTOWA . Bronchialasthon 1 • BULAT OW .:-1 ~ ) V• . .A;~\.-uj- .J ,v.J.. ;-~.,., : Schlafstorungen :>~~1 ~KOEPPEN, Y7AGENEDER • Psychopathien : KOWALEWA, KOEPPEN, RUSAKOW Kopfschmerz KOEPPEN, WAGENEDER Schwangerschaftstoxikose : PASTERNAK (-· ' Hypertonia SERGEJEW ···,: \..;....~ Juckende Dermatosen : KONOWALOWA, SCHACHNOWSKAJA 8. Elektroschlafthernpie 81 Allgemeine Richtlinien Bei den oben angeflihrten Indikationen ist eine Behandlungsdauer von 3-4 Wochen, das heiBt es sind 15-20 Einzelbehandlungen er forderlich. Die Einzelbehandlungen erfolgen taglich und sollen keine langere Unterbrechung als hochstens einen Tag erfahren. Die Behandlung ist ohne Gefahr ftir den Patienten auch ambulant durchfiihrbar: Die Einzelbehandlung wird mit ca. 1/2 Stunde Stromeinwirkung be gor~en und steigert sich in drei bis vier Tagen auf 1 1/2 - 2 Stun den (einschleichen), sie wird dementsprechend gegen Ende der Ge samtbehandlung wieder auf die Ausgangs-Behandlungsdauer reduziert. Nach den mit dem Elektrodorm 1 gemachten Erfahrungen wird eine Impuls-Folgefrequenz von 100Hz (Frequenzregler 2 aurPotentio meterstellung E) und eine Impulsdauer von 1 ms (Wahlschalter ftir Impulsdauer 3 auf Schalterstellung IV) empfohlen. 82 Durchftihrung der Einzelbehandlung Sebald der Patient im Bett liegt, wird er mit einer leichten Decke zugedeckt, die Elektroden werden nach Einftihren feuchter Gaze streifen in die dazu vorgesehenen Laschen, angelegt und die Sicher heitskupplung der Augenelektrode wird mit der Gegenkupplung am --- --· -- -·------· ----------·---··----------· ----· -··- ·--·-----------·----·-·--· - --~--~--~-------··---- ---· .... .. -11- PatientenanschluBkabel verbunden. Es hat sich ala zweckcaEig erwiesen, bei verschiedenen Patienten, die sehr larmempfindlioh sind, vor Behandlungsbeginn die Ohren mit einem Gerausch schi.itzer, z.B. "Oropax", a.bzudichten, um da.mit auEere Einfltisse akustisoher Art fernzuhalten. Nach Einstellen der Zeituhr wird mit der Patiententaste der Strom eingeschaltet und mit dem Ausga.ngsregler 4 (Drehknopf mit roten Einsatz) die Stromstarke c gesteigert bis der Patient ein leichtes "Prickeln" unter den Elektrodenflachen angibt. Nach einer kurzen Gewohnungspause wird eine weitere Steigerung von 0,1 bis 0,2 mA vorgenommen. Wahrend der Behandlung werden nach Moglichkeit samtliche Reize vom Patienten ferngehalten, wahrend eine Uberwachung nicht unbedingt erforderlich ist. Messungen jeglicher Art fUr wissenschaftliche Untersuchungen erfolgen am besten mit Mea geraten, deren MeBftihler bereits vorher angelegt wurden. Die Pulszahlung wird bei den meisten Patienten nicht wahrgenommen und dieser Reiz im allgemeinen ohne Storung des Schalfzustandes toleriert. Eine geringe Abnahme der Werte von RR, Pula- und Atemfrequenz sind normal. Nach Ablauf der Zeituhr wird der Patient automatisch vom Strom abgeschaltet. Die Elektroden verbleiben in ihrer Lage. Boi entsprechender Einrichtung (zwei Liegestellen
This page is primarily composed of text and a line drawing. The text includes section numbering, a heading, and descriptive paragraphs about the operation of a device. A line drawing depicts a piece of electronic equipment with numbered pointers, and a numerical list below explains what each number refers to, such as "Netzschalter" (power switch) and "Frequenzregler" (frequency regulator). There are no photographs, handwritten annotations, official stamps, filled-in forms, or visible evidence of experimental procedures.
bei den meisten Patienten nicht wahrgenommen und dieser Reiz im allgemeinen ohne Storung des Schalfzustandes toleriert. Eine geringe Abnahme der Werte von RR, Pula- und Atemfrequenz sind normal. Nach Ablauf der Zeituhr wird der Patient automatisch vom Strom abgeschaltet. Die Elektroden verbleiben in ihrer Lage. Boi entsprechender Einrichtung (zwei Liegestellen fUr ein Gerat) kann nunmehr der zweite Patient angeschlossen werden, wobei ( der Nachschlaf des ersten Paticnten, welcher bis zu 20 Minuten dauern kann, nicht unterbrochen wird. • BANSCHTSCHIKOV! W. M. u. E. I. Bedeutung des Elektroschlafes bei LEBEDIIISKAJA der Behandlung von Neurosen, trau matischen Affektionen und Gefaaer krankungen des Gehirns in Verbindung mit dem Agrypnie-Syndrom. Arbeiten des I.Moskauer Med. Insti tutes, 25, 385 - 398 (1963) ·· BOLOTOWA Z.N. u. G.S. Wirkung des Elektroschlafes auf die KUDRJAWZEWA Dynamik der unbedingten Gefaareflexe bei der Behandlung von Neurosen. Das Gehirn und die Reflexsteuerung Kiew, 1963, S. 93 - 95 BULATOW P.K., P.I. DUL u. L.A. z Zur Frage der Behandlung von Bron TSCHETWERIKOWA chialasthma mi ttels Elektroschlaf. Bronchialasthma, 3.Ausgabe Leningrad, s. 1962, 246 - 257 DIEMATH H.E., F.M. WAGENEDER, Stromfelder im Gehirn des Menscheft St. SCHUY u. R. GENSER wahrend des Elektroschlafes •. Neurochirurgi~ (im Druck) GILJAROWSKI W.A., LIWENZEN N.M., Elektroschlaf Ju. Je. SEGAL u. S.A. KIRILLOWA Staatsverlag ftir med. Literatur, Medgis 1953 - Moskau. HEPPNER F. Der Elektroschlaf und seine physio logischen Grundlagen. "Progress in Brain Research" (_ (im Druck) KOEPPEN S. u. R. EICHLER Untersuchungen tiber Elektroheil schlaf in der inneren Medizin. Medizinische Klinik, S. 1492 - 1495, 50. Jg. (1963) Nr. 36 KOEPPEN S. u. R. EICHLER Der Elektrohei
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